Weicher als Merino, hypoallergen, ohne Lanolin — warum Alpaka im Premium-Stricksegment wächst und was dabei zu beachten ist.
Alpaka stammt aus dem südamerikanischen Hochland (Peru, Bolivien, Ecuador) und gilt als eine der luxuriösesten Naturfasern für Strickwaren. Die Faser enthält kein Lanolin — damit ist sie für viele Wollallergiker geeignet. Im deutschen Premium-Markt steigt die Nachfrage nach Alpaka-Strickwaren kontinuierlich, besonders in der Kombination mit Merinowolle.
Erste Schur des Jungtiers — feinste Fasern (unter 22 µm), weichste Qualität. Misnomer: „Baby" bedeutet Erstschur, nicht Tier-Alter. Häufigste Premium-Kategorie im Markt.
Unter 19 µm — seltenste und teuerste Sorte. Kashmirweich, sehr begrenztes Angebot. Für höchstes Luxussegment.
Flauschige, dichte Faser — ähnlich Schafwolle in der Struktur. Gut für klassische Pullover, Cardigans, Winterstrickwaren.
Seidige, glänzende Faser mit natürlichem Glanz — ähnlich Mohair-Optik. Für besondere Effekte und Linenstrukturen. Seltener und teurer.
Alpakawolle wird in Peru/Bolivien gereinigt und zu Garn versponnen, dann weltweit exportiert. Türkische Strickereien verarbeiten Alpaka-Garne von akkreditierten internationalen Garnlieferanten zu Endprodukten — mit dem Vorteil: 0 % EU-Zoll per A.TR, deutlich kürzere Lieferzeit als aus Asien. Beliebte Mischungen: 50 % Alpaka / 50 % Merinowolle (kombiniert Wärme und Formstabilität), 70 % Alpaka / 30 % Seide (Glanz für Premium-Styles). Wir können Baby-Alpaka in Gauges 7–12 gg verarbeiten.
Teilen Sie Qualitätsstufe, Gauge, Style und Stückzahl mit. Wir benennen verfügbare Garnoptionen und kalkulieren FOB.
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