Alpaka stammt aus dem südamerikanischen Hochland (Peru, Bolivien, Ecuador) und gilt als eine der luxuriösesten Naturfasern für Strickwaren. Die Faser enthält kein Lanolin — damit ist sie für viele Wollallergiker geeignet. Im deutschen Premium-Markt steigt die Nachfrage nach Alpaka-Strickwaren kontinuierlich, besonders in der Kombination mit Merinowolle.

Alpaka-Qualitäten im Vergleich

Baby

Baby Alpaca

Erste Schur des Jungtiers — feinste Fasern (unter 22 µm), weichste Qualität. Misnomer: „Baby" bedeutet Erstschur, nicht Tier-Alter. Häufigste Premium-Kategorie im Markt.

Royal

Royal Alpaca

Unter 19 µm — seltenste und teuerste Sorte. Kashmirweich, sehr begrenztes Angebot. Für höchstes Luxussegment.

Huacaya

Huacaya (95 % des Markts)

Flauschige, dichte Faser — ähnlich Schafwolle in der Struktur. Gut für klassische Pullover, Cardigans, Winterstrickwaren.

Suri

Suri (5 % des Markts)

Seidige, glänzende Faser mit natürlichem Glanz — ähnlich Mohair-Optik. Für besondere Effekte und Linenstrukturen. Seltener und teurer.

Alpaka-Verarbeitung in der Türkei

Alpakawolle wird in Peru/Bolivien gereinigt und zu Garn versponnen, dann weltweit exportiert. Türkische Strickereien verarbeiten Alpaka-Garne von akkreditierten internationalen Garnlieferanten zu Endprodukten — mit dem Vorteil: 0 % EU-Zoll per A.TR, deutlich kürzere Lieferzeit als aus Asien. Beliebte Mischungen: 50 % Alpaka / 50 % Merinowolle (kombiniert Wärme und Formstabilität), 70 % Alpaka / 30 % Seide (Glanz für Premium-Styles). Wir können Baby-Alpaka in Gauges 7–12 gg verarbeiten.

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