Glanz, Leichtigkeit, Wärme — Mohair ist eine der auffälligsten Strickfasern. Was sie auszeichnet und was beim Einkauf zu beachten ist.
Mohair stammt von der Angoraziege (nicht zu verwechseln mit Angorawolle vom Angorakaninchen). Die wichtigsten Anbauländer sind Südafrika, Lesotho und die Türkei (Angora-Ziege ist historisch türkisch, heute weltweit). Mohair ist bekannt für seinen seidig-glänzenden Glanz, außergewöhnliche Leichtigkeit bei guter Wärme und den charakteristischen „Halo"-Effekt, wenn es gebürstet wird.
Unter 26 µm — von jungen Ziegen (erste Schur). Feinste, weichste Sorte. Höchster Glanz. Für direkte Hautanwendung geeignet. Teuerste Kategorie.
26–34 µm. Robuster, für Oberbekleidung ideal. Immer noch glänzend und leicht, aber weniger weich als Kid. Günstigere Option für Volumenware.
Nach dem Stricken gebürstet — erzeugt den charakteristischen flauschigen Halo-Effekt. Trendig in HW-Kollektionen, besonders bei Oversized-Silhouetten.
Häufig mit Seide kombiniert (z. B. 72 % Kid Mohair / 28 % Seide — Klassiker von Rowan/Drops). Auch Mohair/Wolle-Mischungen für mehr Körper. Pure Mohair ist schwer zu verarbeiten.
Angora (vom Angorakaninchen) und Mohair (von der Angoraziege) werden häufig verwechselt. Angora ist verboten oder eingeschränkt in vielen EU-Handelshäusern (Tierschutzbedenken), hat Kennzeichnungspflichten und eine sehr kurze, flauschige Faser. Mohair ist davon getrennt — klare Kennzeichnung „Mohair" (nicht „Angora") auf dem Etikett ist rechtlich korrekt und marktrelevant. Wenn Ihre Kunden oder Handelspartner „kein Angora" verlangen, betrifft das Kaninchenfaser, nicht Mohair.
Teilen Sie Style, gewünschte Mohair-Qualität und Stückzahl mit. Wir benennen verfügbare Garne und kalkulieren FOB.
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